Geschädigte der Finanzkrise – Erste Impression

Geldvernichtung in der Finanzkrise 2008. Man könnte sich vorstellen, dass der Mann am Bild ein Geschädigter ist. Nachsatz: Der 20-Euro-Schein wurde nur für das Foto zerschnitten und danach wieder zusammen geklebt.
(Foto: Marcus J. Oswald)

(Wien, im Dezember 2008) Weihnachtlicher Kaufrausch überall, der vergisst, dass tausende Personen ihr Geld an Finanzmärkten verloren haben. Im Bild ein Geschädigter, der 93.000 Euro durch gewissenlose „Broker“ in der Schweiz zur Gänze (99,71%) verloren hat. Sein Verfahren am Handelsgericht Wien als Kläger hatte bereits fünf Tagsatzungen. Das Journal beginnt nun eine Berichterstattung und Recherche zu seinem Fall. Das wird eine Weile Zeit, eine Portion Kraft und viel Ausdauer in Anspruch nehmen. Man setzt auf „weltweite Verbreitung“ durch das Internet.

Party ist für manche zu Ende

Am langen Ende der Berichterstattung, das sei versprochen, ist das Wien-Büro der Schweizer Firma geschlossen und der Geschädigte entschädigt. Er fordert 93.000 plus Zinsen. Das ist Ziel. Aggressiver Finanzkrieg der Terminbörsenspekulanten, die mit Kickbackzahlungen ihren Lebensstil finanzieren, fordert aggressiven publizistischen Krieg. Vor allem dann, wenn ein Wiener Anwalt Geheimverhandlungen endlos prolongieren und österreichische Geschädigte papierln will. Der Krieg ist eröffnet.

Der Schweizer Broker finanzierte sich mit dem Geld des Mannes aus Ybbsitz dieses Auto: Ferrari Modena 360. (Foto: Archiv Oswald)

Marcus J. Oswald (Ressort: Eiger AG)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Eiger AG abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Geschädigte der Finanzkrise – Erste Impression

  1. Pingback: Jimmy Wales hat 6 Millionen Dollar eingenommen – er dankt « Medien und Kritik – Das Online Magazin

Kommentare sind geschlossen.